WIR ÜBER UNS (zurück)

Weihnachtsbäume
2026:
Vor 9 Jahren unter der Hochspannungsleitung gepflanzt, haben unsere Bäumchen es nicht einfach gehabt. Schon im 1. Jahr Dürre, die bis heute anhält, Krankheiten und Brombeerkonkurrenz sind immerwährende Themen. Aber nun sind ganz ansehnliche Bäumchen draus geworden, vielleicht nicht so gleichmäßig und devinitiv nicht von der Stange. Sie tragen das FSC-Siegel und sind sowohl Bio als auch GÄA zertifiziert.

Aussuchen, Sägen (gern helfen wir dabei), Mitnehmen – so halten die Bäume auch mehrere Wochen im warmen Zimmer.

Folgende Sorten wachsen bei uns:

  • Gemeine Kiefer – die Einheimische, wunderbarer Duft, lange haltbar
  • Schwarzkiefer – lange Nadeln, guter Duft
  • Serbische Fichte – schmaler Wuchs, dunkle Nadeln
  • Rotfichte – einheimisch, dichter Wuchs, kurze dunkle Nadeln
  • Blaue Stechfichte – Blau-graue Nadeln, pyramidenförmiger Wuchs

Korea- und Nordmannstanne sind nicht dabei. Sie sind nicht an unser Klima und Boden angepasst und wären hierzulande nur mit chemischer Hilfe zu kultivieren, was für uns nicht in Frage kommt.

Schonung mit kleinen Weihnachtsbäumen

2018: Nachdem wir jahrelang unseren eigenen Weihnachtbaum vom Wildwuchs unter der Hochspannungsleitung geerntet haben, wurde dort alles wie für solche Flächen notwendig und üblich vom Netzbetreiber »herunter gemulcht«, sprich kahlgeschlagen und untergearbeitet. Es soll ja nichts in die Leitung wachsen. Da war nun eine Fläche, die weder Holz bringt, noch landwirtschaftlich genutzt werden kann und auch keinen größeren ökologischen Nutzen hat, weil das entstehende Ökosystem alle paar Jahre zerstört wird. Also versuchten wir aus der Not einen Tugend zu machen und betraten Neuland indem wir Anfang 2017 Bio-Weihnachtsbäume angepflanzt haben: Verschiedene standortangepasste Sorten in Mischkultur, ohne Herbizide, Glyphosat, Wachstumsregulatoren, Mineraldünger und andere Spritzmittel. Da ist Unkrautbekämpfung erstmal Handarbeit – noch haben wir es mächtig mit Brombeeren zu tun.

Weihnachtsbaum mit Schafwolle

Es vergehen 5 bis 10 Jahre, in denen gehegt und gepflegt werden muss, bevor aus einem Bäumchen ein stattlicher Christbaum wird. – Eine Zeit in der viel passieren kann: nicht anwachsen, Frost, Trockenheit, vom Unkraut überwuchert, Schädlinge. Und längst nicht alle Bäume können später verkauft werden.

Um die Bäumchen auf ihre weihnachtliche Aufgabe vorzubereiten, haben wir sie schon mal mit der Wolle unserer Schafe geschmückt …

Nein, im Ernst: Die Rehe mögen den Geruch von Schafen nicht und verbeißen so (hoffentlich) die leckeren Triebspitzen nicht.